● 28.12.2021 | „Agieren statt reagieren“

🕑 Lesezeit: eine Minute

Heute vor einem Jahr war ich bereits den 5. Tag mit hohem Fieber, Luftnot und starken Brustschmerzen ans Bett gefesselt. Auf dem Flur stand ein Stuhl, damit ich mich auf dem Weg zur Toilette zwischendurch hinsetzen konnte. Wer die „Platte“ kennt, der weiß, dass diese Wegstrecke kurz ist.

Ab Silvester ging es Schritt für Schritt aufwärts, am 5. Januar war ich das erste Mal seit 10 Tagen am Briefkasten und habe mir überlegt, wie ich wohl wieder in die 3. Etage komme. Bis ich wieder 100% leistungsfähig war, hat mein Körper noch bis Mitte dieses Jahres gebraucht.

Ich fühlte mich kerngesund und leistungsfähig – eine Infektion, wenn sie mich denn erwischen sollte, würde mir nicht viel ausmachen. Das war ein Irrtum. Mein Körper war auf das Virus nicht vorbereitet. Corona hatte mich nach dem Weihnachtsfest voll erwischt, nachdem zuerst ein Schnell- und ein anschließender PCR-Test unter völliger Beschwerdefreiheit positiv ausfielen.

Wenn für mich bereits 2020 die Möglichkeit bestanden hätte, mich gegen Corona impfen zu lassen, hätte ich das getan. Sehr gern hätte ich diese Zeit gegen einen „Picks“ getauscht. „Jung und gesund“ hatten 2020 jedoch keine Priorität. Logisch, dass die besonders gefährdeten Alten und Vorerkrankten Vortritt hatten, denn der Impfstoff war Mangelware.

Bekannte und Freunde hat es ein Jahr nach mir „erwischt“. Einige haben einen leichten, die meisten einen schwereren Krankheitsverlauf. Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Geschmacks- und Geruchsverlust sind die Symptome, mit denen die zumeist Ungeimpften über die Feiertage im Bett liegen.

Denen wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung, allen anderen: „Bleibt gesund“ und bitte sprecht mit dem Arzt eures Vertrauens über das Thema Impfen.

„Agieren statt reagieren“ war und ist mein Motto. Meine Ärztin würde sagen „Vorbeugen statt heilen.“. Deshalb habe ich mich heute „boostern“ lassen, um mein Immunsystem zu unterstützen und um das Ansteckungsrisiko, welches im Falle einer Infektion von mir ausgeht, für andere zu minimieren. Zusätzlich teste ich mich drei Mal in der Woche. Das mag vieleicht übertrieben sein, aber safety first!

Selten liegen Eigennutz und Solidarität so dicht beieinander wie beim Impfen.


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