● 16.3.2021 | Beginn der Corona-Testpflicht an den weiterführenden Schulen ab Mittwoch, 17. März 2021

Nachdem zum Schulneustart am Montag nicht genügend Selbsttest zur Verfügung standen, wurden in den Schulen Corona-Schnelltests lediglich für die Klassenstufen 7 bis 10 auf freiwilliger Basis angeboten. Eine allgemeine Testpflicht an den erweiterten Schulen sollte eingeführt werden, wenn ausreichend Testkits zur Verfügung stehen, spätestens ab Montag, 22. März 2021.

Nach aktuellem Kenntnisstand gilt nun bereits ab dem morgigen Mittwoch, 17. März 2021, eine Testpflicht an den weiterführenden Schulen ab Klassenstufe 5 im Freistaat Sachsen. Das bestätigen mehrere Pirnaer Schulen sowie Schulen aus dem Landkreis und ganz Sachsen.

Seitens des Sächsischen Bildungsministeriums gibt es (noch) keine offizielle Verlautbarung, ob die Testpflicht ab dem morgigen Mittwoch an allen sächsischen Obers- und Berufsschulen sowie Gymnasien eingeführt wird.

Update | Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hat heute Nachmittag nach der Kabinettssitzung bekanntgegeben, das für alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen Sachsens ab Mittwoch, 17. März 2021, die Pflicht zu Coronatests besteht.

Diese Pirnaer Schulen haben auf ihrer Internetseite bereits eine entsprechende Information veröffentlicht (Bitte anklicken, um auf die Schul-Webseite zu gelangen):

Für das Evangelische Schulzentrum liegt aktuell (19.00 Uhr) keine Information darüber vor, ob auch an dieser Schule ab Mittwoch verpflichtend getestet wird.

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert. Bitte kontaktieren Sie mich für Neuigkeiten aus Ihrer Pirnaer Schule.

Einwilligungserklärung

Voraussetzung für die Testung ist die ausgefüllte Einwilligungserklärung. Bitte laden Sie diese hier herunter und geben Sie das ausgefüllte Formular am Mittwoch (bzw. Donnerstag) Ihrem Kind in die Schule mit.

Ausnahmen

  • Schülerinnen und Schüler, die in dieser Woche bereits am freiwilligen Schnelltest teilgenommen haben,
  • alle, die einen ärztlichen Nachweis eines Tests vorlegen.

Kein Test = Homeschooling

Personen, die nicht an der Testung teilnehmen und keinen Test vorweisen können (siehe Ausnahmen), dürfen die Schule nicht betreten. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist somit nicht möglich. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Lernzeit zu Hause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.

Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie zu Zeiten der Schulschließungen oder wie im Präsenzunterricht, kann nicht gerechnet werden.

Wie ist das Zutrittsverbot genau geregelt?

Der Zutritt auf das Schulgelände gemäß § 5a Absatz 5 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist untersagt, wenn nicht durch eine aktuelle ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test mit negativem Ergebnis nachgewiesen wird, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Der Zutritt zur Schule ist hingegen gestattet, wenn unmittelbar nach dem Betreten ein Test durchgeführt wird.

Was ist zu tun, wenn das Ergebnis des Selbsttests positiv ist?

Wird eine Schülerin oder ein Schüler im Antigen-Selbsttest positiv getestet, begibt sich die Schülerin oder der Schüler je nach Alter in ein freies Zimmer und wartet dort auf die Abholung durch die Eltern oder verlässt selbstständig die Schule, begibt sich in häusliche Quarantäne und informiert das Gesundheitsamt.

Die Schulleitung kontaktiert die Erziehungsberechtigten und informiert ebenso das zuständige Gesundheitsamt. Die endgültige Beurteilung, ob eine COVID-19-Infektion vorliegt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, obliegt dem Gesundheitsamt.

Die Verfahrensanweisung des Landratsamtes bei einem Positivfall in der Schule oder Kita (Stand: 16.2.2021) finden Sie hier zum Download.

Wer muss in Quarantäne, wenn ein Hausstandsmitglied positiv getestet wurde?

  • die positiv getestete Person und
  • alle Hausstandsangehörigen

müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem positiven Testergebnis der im Hausstand wohnenden Person in Absonderung begeben.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind von der Pflicht zur Absonderung folgende Kontaktpersonen ausgenommen:

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen, sowie
  • Hausstandsangehörige, die bereits selbst vor höchstens drei Monaten mittels PCR-Test positiv getestet wurden, symptomfrei sind und deren Absonderung beendet ist,

Damit soll eine Dauerquarantäne aufgrund von Infektionsketten innerhalb eines Hausstandes vermieden werden. Die infektiologischen Risiken sind wegen einer anzunehmenden Immunität nach einer überstandenen Infektion vergleichsweise gering.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zur Absonderung von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen können Sie hier als pdf von der Internetseite des Landratsamtes herunterladen.

Erklärvideo zum Selbsttest für Schülerinnen und Schüler


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